Autogenes Training ist eine bewährte mentale Entspannungstechnik – entwickelt, um uns im oft hektischen Alltags- und Berufsleben zu mehr Ruhe, Ausgeglichenheit und innerer Stärke zu verhelfen.
Gerade dort, wo Leistungsdruck, Stress und Reizüberflutung dominieren, kann es einen wohltuenden Ausgleich schaffen.
Durch regelmäßiges Üben gelangen Körper und Geist in einen Zustand tiefer Entspannung. Die Konzentration verbessert sich, das Energielevel steigt, und der Kreislauf von negativem Stress wird unterbrochen. Auch das Immunsystem profitiert davon.
Wir lernen abzuschalten, finden leichter in den Schlaf und gewinnen mehr innere Ruhe und Gelassenheit – für eine gesunde Balance im Leben.
Entspannung ist der notwendige Gegenpol zur Anspannung
So wie auf den Tag die Nacht folgt, brauchen wir beides im Leben.
Autogenes Training bietet uns diesen Ausgleich – sanft, wirkungsvoll und nachhaltig.
Die Methode
Das Autogene Training wurde vor fast 100 Jahren vom Psychiater Johannes Heinrich Schultz entwickelt. Schon damals spürten Menschen das Bedürfnis nach innerer Ruhe.
Es handelt sich um eine wissenschaftlich anerkannte Methode, die auf der Selbsthypnose basiert: Durch gezielte Vorstellungskraft beeinflussen wir unseren Körper positiv.
Dass Körper und Seele eng miteinander verbunden sind, zeigen viele Redewendungen wie:
"Das ist mir auf den Magen geschlagen" oder "Da ist jemandem eine Laus über die Leber gelaufen."
Autogenes Training greift genau in diesem Zusammenspiel heilsam ein.
Wie funktioniert Autogenes Training?
Durch aufeinander aufbauende Übungen lernen wir, bewusst zu entspannen.
Wir richten unsere Aufmerksamkeit nach innen, konzentrieren uns auf körperliche Empfindungen und leiten über die Kraft der Vorstellung gezielt Ruhe ein.
Dabei suggerieren wir über den Verstand eine tiefe Entspannung. Der Impuls wirkt über das vegetative Nervensystem – jenem Teil unseres Nervensystems, der für die unbewussten Körperfunktionen zuständig ist und besonders gut auf innere Bilder und Gefühle reagiert.
Autogenes Training wird in kleinen Gruppen oder im Einzelcoaching vermittelt und kann danach selbstständig angewendet werden.
Wobei hilft Autogenes Training?
Mehr Ruhe und Gelassenheit
Tiefenentspannung und Stressabbau
Besserer Schlaf
Gesteigerte Konzentration und Leistungsfähigkeit
Mehr Energie im Alltag
Stärkung des Selbstvertrauens
Aktivierung des Immunsystems
Blutdruckregulierung
Förderung der Durchblutung
Unterstützung bei psychosomatischen Beschwerden
Hilfe bei Ängsten, Panikattacken, Zwängen
Stärkung in emotional belastenden Lebenssituationen (z. B. Ehekrisen)
Unterstützung bei der Raucherentwöhnung oder Nägelkauen
Alte Gedankenmuster erkennen und neu programmieren
Persönlichkeitsentwicklung und Selbstwertstärkung
...und vieles mehr.
Autogenes Training für Kinder
Stärkung des Selbstvertrauens
Einschlafhilfe
Förderung der Konzentration
Besserer Umgang mit schulischem Stress
Hilfe bei Ängsten und Unsicherheiten
Mehr innere Stabilität und Mut
...und vieles mehr.
Autogenes Training in Schulen
Ideal im Rahmen von Präventionswochen oder als regelmäßiger Bestandteil im Unterricht. Kinder und Jugendliche profitieren besonders früh von dieser Methode zur Selbstregulation.
Einzelcoaching
Preis: CHF 100.– / Stunde
Individuell abgestimmt, im geschützten Rahmen.
Krankenkassen
Autogenes Training wird von den meisten Krankenkassen (mit Zusatzversicherung für Komplementärmedizin) anteilsmässig vergütet.
Bitte klären Sie die Kostenübernahme direkt mit Ihrer Versicherung ab.